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PHOTOGRAPHIE

VILÉM FLUSSER
„war ein Medienphilosoph und Kommunikationswissenschafter, dessen zentrales Thema der Untergang der Schriftkultur war. …Den Unterschied zwischen traditionellen Bildern und technischen bzw. „Technobildern“ wie Fotografien, Filmen, Video, statistischen Kurven, Diagrammen und Verkehrszeichen und -symbolen, sieht Flusser auf der Bedeutungsebene: Während traditionelle Bilder Szenen darstellen, bedeuten Technobilder Texte. …Flusser sagt voraus, dass das Alphabet als dominierender Code von den Technobildern abgelöst werden wird. Dadurch würde sich auch die Auffassung von Raum und Zeit ändern, denn der lineare Zeitverlauf und der geometrische Raum sind nur für die Menschen eine Selbstverständlichkeit, die mit Texten aufgewachsen und von Texten geprägt sind.“
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Für eine Philosophie der Fotografie
77 Seiten, Verlag: Vice Versa Distribution, Auflage: 11. Auflage, (1997).
Ins Universum der technischen Bilder

186 Seiten, Verlag: European Photography, Auflage: 6, (1999).
Medienkultur
240 Seiten, Verlag: FISCHER Taschenbuch, Auflage: 5, (1. September 1997).
weiterlesen: http://www.flusser-archive.org/

FOTOWEBSEITEN/ BILDBÄNDE

JIMMY NELSON
ist mit „Before They Pass Away“ ein großes Werk gelungen. Schwer genug, um einen Kaffeetisch ächzen zu lassen und voller CinemaScope-Bilder. Das Format ist dem Thema angemessen: Nelson will den Völkern dieser Welt ein Denkmal setzen. Seine entsättigten Porträts zeigen Kasachen, die mit Raubvögeln jagen, Huli im Dickicht und Gauchos auf dem Pferderücken. Statt Handys tragen sie Waffen und ihr stolz präsentierter Körperschmuck verrät, dass es hier nicht darum geht, die Realität abzubilden. Nelson zeigt sie so, wie sie nur in unserer Vorstellung existieren.
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Before they pass away, Jimmy Nelson.
424 Seiten, Hardcover, 402 Farbfotos, Te Neues Verlag, (15. Oktober 2013). Texte in Englisch, Deutsch und Französisch.
Photo Project by Jimmy Nelson: http://www.beforethey.com/

BURTON HOLMES „war ein US-amerikanischer Reisender, Fotograf und Dokumentarfilmer. …Holmes produzierte mehr als 30.000 Fotos und fast 152.000 Meter Filmmaterial, darunter auch historische Aufnahmen wie von Leo Tolstoi. Mit seiner 60-Millimeter-Gaumont-Kamera drang Holmes auch als Erster nach Japan, Korea, China und zu den Hopi-Indianern in Arizona vor. Viele seiner Bilder ließ er von Spezialisten mit einhaarigen Hermelinpinseln nachkolorieren.“
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Reiseberichte – Der größte Reisende seiner Zeit
(1892-1952), Burton Holmes und Genoa Caldwell.
367 Seiten, Taschen Verlag, Auflage: 2. (23. April 2007).

ANSEL ADAMS war ein US-amerikanischer Fotograf, Autor und Lehrer der künstlerischen Fotografie. Er wurde vor allem bekannt durch seine eindrucksvollen Landschafts- und Naturfotografien aus den Nationalparks, National Monuments und den Wilderness Areas im Westen der Vereinigten Staaten, für deren Erhalt er sich zeitlebens aktiv einsetzte. weiterlesen

Das Negativ, Die neue Ansel Adams Photobibliothek, Ansel Adams (Autor), Robert Baker (Autor).
Verlag: Christian (1998), gebunden.
Das Positiv als photographisches Bild, Die neue Ansel Adams Photobibliothek, Ansel Adams (Autor), Robert Baker (Autor), Verlag: Christian (1998), gebunden.
The Camera, Ansel Adams Photography, Book 1, Englisch, Taschenbuch, Ansel Adams (Autor) und Robert Baker (Mitarbeiter).
weiterlesen: http://www.archives.gov/research/ansel-adams/

JAMES NACHTWEY. „Die Bilder des amerikanischen Kriegsfotografen James Nachtwey zieren nicht nur weltweit Magazine wie „Time“, „Stern“ oder „Geo“, sein Werk wurde auch vielfach ausgestellt und ausgezeichnet. Dem Schweizer Regisseur Christian Frei gelingt mit dieser Doku das vielschichtige Porträt eines Mannes, der die oft beschönigende Darstellung in den Massenmedien durch Wahrhaftigkeit korrigiert und trotz allem Grauen immer noch hofft, Menschen aus ihrer Gleichgültigkeit aufzurütteln.
Kriegsfotografen gelten oft als zynisch, abgebrüht und emotionslos. Keine dieser Eigenschaften finden sich bei dem berühmten Fotografen James Nachtwey, der seit 20 Jahren in allen Krisengebieten der Welt zu Hause ist. Der grauhaarige 53-Jährige wirkt eher schüchtern, introvertiert und wortkarg. Christian Frey begleitete ihn zwei Jahre bei der Arbeit in Regionen wie Indonesien, Kosovo oder Palästina. Kleine Mikrokameras wurden oft an Nachtweys Fotokamera befestigt und nahmen den Blick des Fotografen, seine Bewegung und seinen Atem auf, ohne dass eine Film-Crew die intensive und angespannte Atmosphäre störte. Kollegen und Freunde kommen zu Wort, Nachtwey selbst spricht über seine Motivation für den gefährlichen Job und seine Gefühle, wenn er den Menschen mit der Kamera ganz nahe kommt. Er ist immer mittendrin im Geschehen, nicht aus Sensationslust, sondern weil er glaubt, mit seinen Bildern auch etwas verändern zu können.“ weiterlesen

War Photographer
, Dokumentafilm, Schweiz 2001, Laufzeit: 96 Minuten, Regie: Christian Frei, Darsteller: James Nachtwey, Christiane Amanpour, Hans-Hermann Klare, Christiane Breustedt, Des Wright, Denis O’Neill.

CHINA

China – Eine Weltmacht kehrt zurück, Dr. Konrad Seitz, China Botschafter a.D.
(Goldmann Verlag, Originaltitel: China, Originalverlag: Siedler Verlag, Berlin 2000; Taschenbuch, Broschur, 496 Seiten):
„Vor beinahe 600 Jahren erreichten chinesische Schiffe unter dem Kommandanten Zheng He Ostafrika, nur wenige Jahrzehnte vor den Entdeckungsfahrten der Portugiesen. An Einwohnerzahl, Zivilisationsniveau und Wirtschaftskraft allen Staaten überlegen, stand das Reich der Mitte weltweit einzigartig da. Doch anscheinend grundlos wurden die Unternehmungen eingestellt und die „Weltmacht“ China beschränkte sich auf ihre inneren Angelegenheiten. Was bewegte die chinesischen Kaiser dazu, die gewaltige Flotte lieber im Hafen verrotten zu lassen, anstatt weiter ins Unbekannte vorzudringen und sich so neue Einflusssphären zu sichern?
Ausgehend von dieser Frage führt der ehemalige deutsche Botschafter in China, Konrad Seitz, den Leser in die Vorstellungen der sinozentrischen Welt ein. Das Buch gliedert sich in zwei große Abschnitte. Im ersten Teil zeichnet der Autor die historische Entwicklung Chinas nach und beschreibt detailliert die großen Umbrüche der neueren chinesischen Geschichte. Von der prunkvollen, doch erstarrten Welt der späten Qing-Kaiser, die angesichts der industriellen Revolution Europas immer weiter ins Hintertreffen geriet, über das Herabsinken Chinas zu einem halbkolonialen Spielball der imperialistischen Mächte, bis zur Verzweiflung der großen und stolzen Kultur an sich selbst und der „permanenten Revolution“ des großen Vorsitzenden Mao Zedong.“ weiterlesen

China auf dem Weg in die Moderne, Jonathan Spence
(Carl Hanser Verlag, München, Wien 1995. 984 S., Abb., gebunden):
„Hat China seinen „Weg in die Moderne“ gefunden? Und wenn ja, in welche? Der Titel der deutschen Übersetzung von Jonathan Spence’s Buch legt eine universalistischere Konzeption von „Moderne“ näher als der Originaltitel „The Search for Modern China“. Selbst unter chinesischen Historikern herrscht Unklarheit über den rechten Begriff: Zurück zu dem phonetischen, in den dreißiger Jahren populären modeng will gewiß niemand, doch ob es sich bei der Moderne stets um die jeweilige Gegenwart handelt (wie es das u.a. für die „Vier Modernisierungen“ verwendete chinesische Wort xiandai nahelegt) oder ob zugunsten besserer Vergleichbarkeit mit der „Neuzeit“ des Westens der historische Ausdruck jindai, den einst japanische Historiker als Äquivalent für die westliche Neuzeit erfanden, vorzuziehen sei, ist umstritten.

Kritische chinesische Historiker halten das Versprechen der Modernisierung Chinas immer noch für uneingelöst und derzeit auch für uneinlösbar: Da China in vielerlei Hinsicht bis heute nicht in der Neuzeit angelangt sei, könne von nur gegenwartsbezogener Modernisierung im Sinne von xiandai nicht die Rede sein. Dieselben Gelehrten würden aber dem Gespenst der „Verwestlichung“ (xihua) entgegenhalten, daß zunächst die vollständige „Sowjetisierung“ (suhua) zu bedenken und zu überwinden sei. …“ (Rezension: Sachbuch Späte Neuzeit; 10.10.1995, Jonathan Spence über Chinas Moderne; von Michael Lackner.) weiterlesen

Modernisierung im Zeichen des Drachen, Oskar Negt:
(Steidl Verlag August 2007, 608 Seiten, gebunden):
„China ist das größte Gesellschaftsexperiment der Gegenwart. Aber bis heute gibt es dem Fremden Rätsel auf: ein riesiges, volkreiches Land, dessen kulturelle, soziale und wirtschaftliche Entwicklung dem Außenstehenden nur in Facetten zugänglich wird; eine Großmacht, deren Binnenstrukturen sich dem Beobachter schwer erschließen; eine Alltagswelt, die den Besucher auf Distanz hält. Uns Europäern zeigt sich China als das „ganz Andere“, Vieldeutige.
Diese irritierende Erfahrung spiegelt sich in den Aufzeichnungen, die Oskar Negt während seines China-Aufenthalts 1980 niedergeschrieben hat. Er versucht, das Fremdartige an Beobachtungen, Erlebnissen und in Gesprächen zu lüften, um zu begreifen, was in diesem Land in den Köpfen seiner Bewohner vorgeht. In ausführlichen Kommentaren erörtert Negt allgemeine Probleme des China-Verständnisses: die Kulturrevolution, die anhaltende Wirkung der konfuzianischen Denkweise, den Begriff des Politischen im Verhältnis zum europäischen Machiavellismus, Elemente der chinesischen Lebenswelt. weiterlesen

Kleine Geschichte Chinas, Helwig Schmidt-Glintzer:
(C.H. Beck Verlag 2008, 296 Seiten mit 97 Abbildungen, davon 60 farbig und 19 Karten, gebunden):
„Klar, anschaulich und mit Blick auf das Wesentliche führt Helwig Schmidt-Glintzer durch die vieltausendjährige Geschichte Chinas von den vorgeschichtlichen Anfängen bis zur unmittelbaren Gegenwart. Zahlreiche Karten erschließen das Riesenreich, und farbige, ausführlich erläuterte Abbildungen vermitteln einen sinnlichen Eindruck der chinesischen Geschichte und Kultur.
Diese illustrierte Geschichte Chinas ist aus der Perspektive der Gegenwart geschrieben und zeichnet die für das Selbstverständnis des heutigen China wichtige vieltausendjährige Geschichte nach. Besonderes Augenmerk liegt auf den Grundlinien und der Dynamik der politischen Entwicklungen in diesem großen Kulturraum, in dem heute ein Viertel der Menschheit lebt. Die Errungenschaften und Erfolge dieser Kultur, die sich noch im 18. Jahrhundert an der Spitze der Weltkulturen befand, werden ebenso anschaulich wie der langsame Aufbruch in die Moderne. Der Blick über lange Zeiträume hinweg und die Berücksichtigung des für China charakteristischen Staatskultwesens ebenso wie der vielen Religionen Chinas bringen dem Leser ein neues Chinabild vor Augen. Im zweiten Teil des Buches stehen die Auseinandersetzungen mit den westlichen Mächten, die schleppende, doch zunehmend dynamische Industrialisierung des Landes, die revolutionären Massenbewegungen unter Mao Zedong und die wirtschaftliche Öffnung in den vergangenen Jahrzehnten im Zentrum. Vor dem Hintergrund der Geschichte werden die Eigenheiten des sozialen und religiösen Lebens im heutigen China besser verständlich, und Chinas Weg ins 21. Jahrhundert gewinnt vor diesem gewaltigen Horizont seine eigentümliche Gestalt.“ weiterlesen

MONGOLEI

Die Geheime Geschichte der Mongolen – Herkunft, Leben und Aufstieg Dschingis Khans
(C.H. Beck Verlag 2005, 325 Seiten mit 1 Stammbaum und 2 Karten, Leinen gebunden):
“Die Geheime Geschichte, die nur der Herrscher-Sippe zugänglich war, erzählt die Geschichte der Sippe von Temüdschin, der 1206 auf dem Kuriltai am Fluss Onon die mongolische Nation einigte und zum “ozeangleichen Herrscher” – zum Dschinghis Khan – erhoben wurde. Wie viele solche Sagen, verlegt auch die Geheime Geschichte den Beginn der mongolischen Historie in eine mythische Zeit. Danach wurde der Urvater des mongolischen Herrschergeschlechts (Bata-chiqan) von einem blau-grauen Wolf (mongolisch: Börte cinu-a) und einer weißen Hirschkuh (mongolisch: Qugha maral) gezeugt. Spätere Quellen personalisieren die Namen Börte cinu-a und Qugha maral. Nach einem kursorischen Durchgang durch die frühen Generationen wird das Werk erst genauer, als es auf Temüdschins Urgroßvater Chabul kommt. Die Geheime Geschichte der Mongolen ist die einzige historische Quelle, die Börte cinu-a (den blau-grauen Wolf) und Qugha maral (die Hirschkuh) als die Vorfahren der Mongolen darstellt. Spätere Quellen enthalten meist ebenso diese beiden Namen (allerdings dort meist in personalisierter Form), aber stellen sie nicht an den Anfang der genealogischen Angaben über die Mongolen, was darauf hindeutet, dass die in der Geheimen Geschichte gemachten diesbezüglichen Angaben schon bald nicht mehr verbreitet waren.“ weiterlesen

LINKS ZUR MONGOLEI

Prof. Dr. Veronika Veit.
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Abteilung für Mongolistik und Tibet-Studien.

Galsan Tschinag
ist ein aus der Mongolei stammender deutschsprachiger Autor, der 1944 im Bajan Ölgii Aimeg, Mongolei geboren wurde. Er ist auch Stammesoberhaupt, Schamane, Lehrer und Schauspieler.

WEBSEITEN

JÜRGEN KLAUKE ist ein deutscher Künstler. Von 1993 bis 2008 war er Professor für künstlerische Fotografie an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Klauke lebt und arbeitet in Köln.
http://www.juergenklauke.de/

OPEKTA ATELIERS KÖLN „Die im Kölner Stadtteil Nippes gelegenen OPEKTA ATELIERS sind eine gemeinnützige Ateliergemeinschaft, die 2009 von 8 Kölner KünstlerInnen zur Förderung von Kunst und Kultur in Köln gegründet wurde. Sie werden in Selbstorganisation geführt.“
http://www.opekta-ateliers.de/?q=de/content/opekta

PASCAL FENDRICH,  Bildender Künstler, Köln:
http://www.pascalfendrich.com
FREYA HATTENBERGER, Video, Photograhie, Installation und Objekte, Gemeinschaftsprojekte.
http://www.freyahattenberger.de/
DANIEL BURKHARDT arbeitet mit dem Medium Video. Seit 1998 entwickelt und realisiert er verschiedenste experimentelle Videos, audiovisuelle Konzerte und Videoinstallationen.
http://www.danielburkhardt.net/
PETER C. SIMON arbeitet mit Video, Fotografie und Klang und verbindet die unterschiedlichen Medien in skulpturalen, installativen, performativen und konzeptuellen Arbeiten.
http://www.p3c7.de/
TORSTEN SCHNEIDER
http://www.thorstenschneider.org/

KATHARINA WEIDAUER Die Künstlerin Katharina Weidauer hat auf der Akademie
der Bildenden Künste Stuttgart (Baden-Württemberg) Bildhauerei bei den Professoren Werner Pokorny, Giuseppe Spagnulo und Mariella Mosler studiert. Bereits im ersten Semester erkannte sie ihre Vorliebe zum Werkstoff Glas und legte ihr Augenmerk auf die dortige Werkstatt für heißes Glas- eine Glasbläserei/Glashütte unter der Anleitung ihres Lehrers für das Glasmachen/ Glasblasen Jörg F. Zimmermann.
http://de.weidauer-art.com/